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Hahn im Korb - Wiener Drachentag 2019

veröffentlicht um 11.08.2019, 11:24 von Thomas K.

Ganz so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Eigentlich wollte ich in aller Gemütlichkeit meine Helferfunktion

erfüllen, aber gerade am Wettkampfgelände an der Neuen Donau angekommen, werde ich von Susi

angesprochen, dass ich als Paddler benötigt werde, hatte mich ja irgendwann mal mit „wenn’s sein muss“

gemeldet, war aber davon ausgegangen, dass es ein Damenboot wird. Aber, hilft ja nichts, da muss ich

wohl ran und zwischendurch also immermal schnell ein Rennen runter klopfen. Und es ging auch gleich los.

200 m, im 10er Boot, als einer von zwei Burschen und auch mit einigen Damen an Bord, welche ihren ersten

Wettkampf fahren. Und es lief noch nicht ganz rund, aber der Abstand zu den die “6/4-Regel“ exakt ausnutzenden

Teams war nicht allzu groß. Schön. Erstaunlich auch, wie gut ich die kurze Strecke wegstecke, obwohl eigentlich

keine 200 m trainiert wurden. Der Trainingsplan scheint zu wirken. Jetzt kurz moderieren, leider nicht gemütlich

vom Zielturm aus. Die nächsten zwei Läufe war ich dann der einzige Mann an Bord. Sozusagen Hahn im Korb.

Lässige Sache, taugt mir. Generell leicht veränderte Zusammensetzung. Und nun sogar auf Augenhöhe mit der

Forelle Steyr und den Dresden Bulls, nur jeweils knapp dahinter, das kann sich sehen lassen! Wurde das eigentlich

von den anderen Teams registriert bzw. richtig gewürdigt?

Das Meisterstück dann über 2000 m. Leider musste Lujza vorher weg, dafür war jetzt Davor als zweiter Bursche

mit dabei und auch die Damen mit Mittel-/Langstreckenerfahrung. Und es lief perfekt. Saubere Wenden, niemand

ließ sich durch das höhere Tempo der BrnoerInnen entmutigen, konstantes Fahren auch bei erhöhtem Wellengang

und zum Schluss sogar ein kleiner Endspurt. So soll es sein! Und ich persönlich war in Bestform, wobei mir klar ist,

dass ich mit gut trainierten jungen Burschen natürlich nicht mehr mithalten kann, aber egal. Das wird jetzt spannend,

welchen Platz haben wir? Kann man beim Intervallstart ja immer nicht gleich sagen. Und dann die kleine Sensation,

1 Sekunde vor der Forelle Steyr und nur eine Sekunde hinter den Dresden Bulls!! 4. Platz. Toll, wertvoller als mancher Sieg.

Und auch sonst eine durchaus gelungene Veranstaltung. Danke an die HauptorganisatorInnen und die vielen HelferInnen!

14. Schlössercup Dresden

veröffentlicht um 11.08.2019, 11:13 von Thomas K.   [ aktualisiert: 11.08.2019, 11:15 ]

Zur Saisoneröffnung wieder zum Langstreckenrennen nach Dresden und kurz vor Abreise wieder Stress,

weil es noch eine Absage gab. Aber letztendlich konnten wir Dank eines Wechsels von Cornelia vom

Trommelplatz auf einen Paddelplatz und des Einsatzes von Doris, die sich trotz Bandscheibenvorfalls

auf die Trommel setzte, ein volles Boot stellen. Mittlerweile traditionell mit deutlich mehr Frauen (12)

als Männern (8), und wie immer mit einigen gut trainierten PaddlerInnen und einigen, welche in diesem

Jahr zwischen keinem und maximal drei Trainings im Rücken haben. Das macht es natürlich zusätzlich

spannend. Das Wetter frisch und etwas regnerisch, aber das ist ja für die 10 km – Strecke nicht das Schlechteste.

Und es lief wirklich gut. Auch wenn ich beim Bergabfahren zwischenzeitlich echt Bedenken hatte. Meine

Zugarmschulter schmerzte leicht und drohte zu ermüden, hier zeigte sich einmal deutlich der erhöhte

Druck am Blatt beim Fahren mit der Strömung. Das Fahren gegen die Strömung war da fast eine Wohltat,

außerdem hatte ich meine Schwächephase überwunden, möchte fast sagen, dass ich für meine Verhältnisse in T

opform war. Und auch alle anderen schienen gut dabei zu sein, denn ein echter Einbruch war nicht spürbar.

Die vor uns gestarteten UlmerInnen in greifbarer Nähe, da hatten wir gut aufgeholt, aber die sind zäh, wir

kommen nicht näher. Minutenlang geht es im Abstand von anderthalb bis zwei Bootslängen dahin und von

hinten kommen die LeipzigerInnen, immerhin Fünfte der letztjährigen Deutschen Langstreckenmeisterschaft,

immer näher. Irgendwann dann alle drei Boote gleichauf. Und so geht es längere Zeit dahin. Niemand

kann (oder will?) sich absetzen. Wie jedes Jahr verschätze ich mich bei der Abschätzung der Reststrecke bis zum Ziel.

Meine Ansage an Luisa, dass wir die Schlagzahl schon erhöhen sollten, war eigentlich etwas zu früh. Aber egal,

bis ins Ziel wird es sich schon ausgehen… Dann der Endspurt. Und was soll ich sagen, ein kleiner Schock.

Die LeipzigerInnen ziehen innerhalb weniger Schläge so deutlich nach vorn, als wär es nichts. Ganz so

hätte ich das nicht erwartet. Aber ganz egal, die Leistung unserer Mannschaft hat gepasst,

wir können sehr zufrieden sein.

Nach einer Pause die Dragolympischen Spiele. Irgendwie hat sich das Tauziehen in den letzten Jahren zu unserer

Paradedisziplin entwickelt, beim Kistenstapeln und beim Paddelweitwurf gab es schon bessere Zeiten bzw.

stagniert es etwas. Wäre vielleicht wirklich interessant, das mal zu trainieren.

Siebter Platz im Paddeln und fünfter bei den Dragolympics. Sauber, mit Potential nach oben.

Abends zur Party war es mir zu frisch und für mich gab es bis zum relativ zeitigen Aufbruch diesmal auch keinen Hit,

welcher mich unbedingt auf die Tanzfläche gezogen hätte, aber das ist natürlich mein Problem, viele andere

hatten wieder viel Spaß. Auch ohne Theken-Pokal…

Dach wieder dicht

veröffentlicht um 11.08.2019, 11:09 von Thomas K.

Der Frühjahrsputz-Termin am 13.4. wurde von einigen Unentwegten (auch) genutzt,

um die dringende Reparatur des Daches der Holzhütte in Angriff zu nehmen. Bis auf

einige Randüberarbeitungen war das Ganze bis zum Abend erledigt, also neue

Bitumen-Dachbahn verlegt. Jetzt regnet es nicht mehr hinein!

Indoor Steyr

veröffentlicht um 11.08.2019, 11:05 von Thomas K.   [ aktualisiert: 11.08.2019, 11:07 ]

Der Abschluss der Wintersaison wieder im Hallenbad Steyr. Die Erfolgsformel des letzten Jahres „Doppelter Leo“

hat auch diesmal gegriffen, bedeutet, dass unser Ruderfreund Leonardo wieder dabei war und der Vizepräsident

natürlich auch.  Sehr starke Leistung unserer Mixed-Mannschaft, immerhin konnten auf dem Weg ins Finale unter

anderem zwei Teams von Kanuvereinen bezwungen werden, die teilweise mit (ehemaligen) WettkampfkanutInnen

besetzt waren. Da freut man sich als „reines“ DrachenbootlerInnen-Team natürlich besonders. Und dass darunter

auch die Mannschaft des amtierenden Österreichischen 200m-Meisters war, ließ den Jubel noch etwas lauter

ausfallen (Der entsprechende Video-Beweis liegt mir vor…). Schön auch, dass man die Zeit des Widerstandes

gegen die dominierenden „Old Lake Dragons“ im Finale im Vergleich zum Vorjahr erhöhen konnte.

Super 2. Platz!

Jahreshauptversammlung 2019

veröffentlicht um 15.02.2019, 16:47 von Thomas K.

Am 25. Januar fand unsere Jahreshauptversammlung statt, in den Alt Wiener Stuben,

unweit der Alten Donau. Die Anzahl der TeilnehmerInnen sprengte mit 47 alle Erwartungen,

sodass wir in einen größeren Raum des Lokals wechseln mussten. Danke an die Flexibilität

des Personals und auch an die Gäste, welche wegen uns „übersiedelt“ sind. Einer der

 wesentlichsten Punkte war eine Änderung der Statuten, der/die PräsidentIn des

Wiener Ruderklub Donau ist jetzt auch Vorstandmitglied der Vienna Dragons.

Wir wünschen dem neuen Vorstand, bestehend aus Felix, Jacqueline, Leonard, Conny

und Martin viel Erfolg bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Zum Abschluss gab es diesmal wieder ein wunderschönes Jahresrückblicksvideo, allerdings von 2017,

welches in bewährter Weise von Georg gestaltet wurde.

Die Wendenkönige - Oberschleißheim 2018

veröffentlicht um 15.02.2019, 16:05 von Thomas K.   [ aktualisiert: 15.02.2019, 16:40 ]

Und zum Saisonausklang noch ein Highlight! Wie die letzten Jahre ging es wieder nach Oberschleißheim

auf die Regattastrecke. Glücklicherweise hatten wir Unterstützung von deutschen PaddelfreundInnen,

sodass wir ein volles Boot an den Start bringen konnten. Am Samstag dann sehr solide zweite Plätze im

B-Finale über 200 m und 500 m, immerhin waren das schweizer Nationalteam, die Oldlake Dragons aus

Ungarn und auch ein Rumpfteam der Greendragons dabei. Sonntag jedoch… Ging es auf die 1650 m –

Strecke, ein Spektakel mit LeMans-Start, d.h. zum Steg sprinten, schnell einsteigen und sofort losfahren.

Und insgesamt drei Wenden. Diesmal hatte ich auch Schuhe angzogen, denn am Steg herrscht ja

bekanntermaßen Rutschgefahr. Eigentlich hatte ich die Wendenfähigkeiten unseres Chefsteuermannes

Ronny immer mal angezweifelt, aber hier, in der Nahkampfsituation, zeigte er sein ganzes Können. Wir

immer auf der Innenbahn in Bojenkontakt, meist mit Kollisionsgefahr, aber dann hat Felix durch eine

Steuerhilfe für deren Vermeidung gesorgt. Waren die unmittelbaren Konkurrenten auf der Geraden auch

etwas schneller, bei den Wenden machten wir entsprechenden Boden gut. Somit konnten wir uns fürs

Finale qualifizieren. Ok, dort waren die Schweizer natürlich eine Nummer zu groß, aber um die folgenden

Plätze entbrannte ein Kampf wie selten. Es gelang die Bavarian Kongs, die noch einmal bedrohlich

nahekamen, auf Distanz zu halten und die Oldlake Dragons, eine Truppe zwar nicht mehr ganz junger,

dafür aber massiver KanutInnen richtig ins Schwitzen zu bringen. Wer weiß, was passiert wäre, wäre die

Strecke noch einige Meter länger gewesen. Sensationell der Kampf und die Rennentwicklung, wer

braucht da schon irgendwelche Sprintrennen… Tolle Sache und ich muss mich korrigieren: In der

Pulkwende ist R. eine Macht, nur bei freien Wenden müssen wir an unserer Taktik noch arbeiten…  ;-)

Ein Dankeschön auch den Steuermann der Ulmer, welcher uns im Vorlauf, als er merkte, dass wir das

schnellere Boot waren, fair Platz gelassen hat.

Knapp vor dem frischgebackenen Meister ;-)

veröffentlicht um 06.12.2018, 17:19 von Thomas K.

Am 15.9. zum Polizeiwasser. Kurze Anreise. Trotzdem gerade so eine komplette Mannschaft.
13 Damen und 7 Herren gingen erwartungsfroh in den ersten 200m-Lauf, welcher dann gleich einmal
nicht so ganz super lief. Der Abstand zu den anderen Teams, besonders den TrencinerInnen und
den PoizeisportlerInnen doch recht groß. Das müsste doch etwas besser gehen! Und ging es
auch, der zweite Lauf war deutlich besser, ca. 1,5 s schneller. Da man ja auch immer etwas die
neben der internationalen Wertung parallel stattfindende Österreichische Meisterschaft im
Blick hat, konnte man wohlwollend feststellen, dass wir diesmal in Schlagdistanz zu den
TitelverteidigerInnen, dem gastgebenden Polizeisportverein waren. Hätten wir nicht unbedingt erwartet,
denn diese hatten ja dieses Jahr ihren Trainingsaufwand deutlich gesteigert und auch nicht ganz
zu vernachlässigen, sie waren mit 12 Herren und 8 Damen am Start, wenn ich mich nicht verzählt
habe. Der dritte Lauf dann der für die österreichischen Teams wichtigste, denn hier wird die
Meisterschaft ausgefahren. Da werden sich wohl alle noch ein bisschen mehr anstrengen.
Obwohl, mehr als 100% geht ja eigentlich nicht... Die Spannung vor dem Start entsprechend
größer als zuvor. Und los geht's! Bei uns leider nicht ganz optimal, den Start können wir besser.
Aber egal, jetzt hilft nur noch Vollgas! Neben uns die PolizeisportlerInnen, eigentlich nicht
soweit weg. Jetzt spürt man, wie ein direktes Duell motivieren kann. Und ja, wir holen auf.
Kontinuierlich. Geht da vielleicht noch was? Jetzt merkt man richtig, dass hier jede/r alles
gibt. Vermutlich bin ich nicht der Einzige, welcher auch die anderen Boote beobachtet... ;-)
Keine Ahnung übrigens, warum sich die Anweisung, der Blick möge sich nur nach vorn richten,
seit vielen, vielen Jahren so hartnäckig hält und warum das "Ablenkung" sein soll. Mich motiviert das
jedenfalls deutlich mehr als Anfeuerungen von den Steuerleuten oder den TrommlerInnen.
Und es wird immer knapper, wir sind schon ganz nah dran. Wird sich das für uns ausgehen?
Hätte nicht gedacht, dass ich mir mal 20 zusätzliche Meter wünschen würde... Und durchs Ziel!
Ein super Lauf! Alle hochzufrieden, obwohl wohl allen klar war, dass es knapp nicht gereicht hat.
Somit wurde mal so richtig die eigene, vielleicht so nicht erwartete, Leistung bejubelt und nicht
wie sonst meist eine irgendwie erhoffte Platzierung. Die restlichen Teams auf Distanz, somit Silber.
Und es war nur eine Drachenhalslänge bis nach ganz vorn!
Kurz danach gleich noch das eigenliche Hauptrennen des Drachenboot Festivals, das internationale Finale.
Noch einmal motivieren. Und was soll ich sagen, diesmal mussten sich die TrencinerInnen
ganz schön anstrengen, um vor uns zu bleiben, wir konnten sie ordentlich unter Druck setzen, was in den
Vorläufen noch nicht möglich war. Und ja, wir konnten den Spieß umdrehen und kamen knapp vor den
Police Dragons, also dem gerade frisch gekührten (ok, die Siegerehrung sollte erst später folgen)
Österreichischem Meister, ins Ziel. Noch einmal Silber, super Geschichte!
Im anschließenden 1000 m Rennen war irgendwie der Wurm drin. Und das lag nicht nur an einer
nicht perfekten Wende, da hat einiges nicht gepasst. Schade, denn beim letzten Training waren
wir gerade auf dieser Mittestrecke super unterwegs und ich hatte gedacht, dass wir hier eigentlich unsere
beste Leistung bringen können sollten. Aber egal, alles in allem ein sehr schöner Wettkampftag.


Wenn der Rennplan nicht mit dem Flugplan zusammenpasst - Museumsuferfest Frankfurt 2018

veröffentlicht um 10.10.2018, 11:28 von Thomas K.

Ende August ein Ausflug nach Frankfurt. Einige von uns waren vor drei Jahren schon einmal dabei. Damals war es eine reine Legionärspartie, diesmal sollten wir als Team anreisen. 
Ganz komplett waren wir nicht, was aber kein Problem war, denn die Lufthansa Drachenflieger hatten uns eingeladen und im Zweifelsfalle Unterstützung zugesagt. Außerdem sind 
die Kontakte nach Frankfurt über unseren Freund Oliver generell sehr gut. Für diejenigen, die es noch nicht wissen, das Museumsuferfest ist ein großes Volksfest
auf beiden Seiten des Mains mit zehntausenden Besuchern und jeder Menge Bühnen, Gastroständen usw. Zum Abschluss ein großes Feuerwerk. Und ein Bestandteil des Festes
ist seit vielen Jahren das Drachenbootrennen. Sehr passend auch, dass ein Großteil von uns beim "Frankfurter Ruder- und Kanusportverein Sachsenhausen von 1898" untergebracht
war, also auch einem Verein, in welchem gerudert und gepaddelt wird...
Am Samstag, dem Tag des Open-Wettbewerbs, eine ungewöhnliche Situation, waren wir doch in verschiedenen Mannschaften im Einsatz. Fünf von uns in der MANNschaft der
United Powers of Bembeltown, die anderen im Mixed Team der United Powers of Bembeltown. Das reine Männerteam war Favorit, setzt es sich doch aus Paddlern verschiedener
Vereine zusammen. Und der Rolle wurden wir gerecht, die Läufe wurden deutlich gewonnen. Und da wären wir auch schon bei der Ambivalenz der Sache angekommen.
Natürlich ist es schön, in einem richtig schnellen Boot mitfahren zu dürfen, aber irgendwie fehlt ein bisschen die Spannung, wenn der Vorsprung zu deutlich ist.
Und der Jubel fällt dann auch nicht ganz so groß aus. Das Mixed Team schlug sich auch hervorragend und gewann das B-Finale.
Am Sonntag dann der Mixed-Wettbewerb, hier treten wir als Vienna Dragons an, mit Frankfurter Unterstützung. Schön, mal wieder mit Annett und Andre zu fahren! Es läuft super,
schaffen wir es doch, unseren Vorlauf zu gewinnen und uns direkt für das Halbfinale zu qualifizieren. Und nebenbei haben wir unsere Freunde von den Drachenfliegern in die
Schranken gewiesen, immerhin SpezialistInnen auf der für uns ungewöhnlichen 440m - Strecke. Im Halbfinale wird es wohl maximal um Platz zwei gehen, sind doch die
Neckar-Drachen aus Böckingen am Start, der wohl international erfolgreichste deutsche Drachenbootverein. Sie waren zwar nicht in voller Kampf-Besetzung vorort, lieferten
aber trotzdem eine Machtdemonstration ab. Aber der zweite Platz wurde erreicht, knapp vorm Frankforter Dorschenanner. Also Finale. Aber nun ein Problem. Der nicht gerade
Weiteanreisefreundliche Rennplan sieht das Finale für 18:45 vor (am Sonntag!), vier unserer Leute hatten jedoch einen Flug für 19:40 gebucht und mussten weg, zusätzlich 
reisten auch noch zwei andere aus Termingründen schon mit dem Auto ab. Glücklicherweise konnten wir uns auf weitere Frankfurter Unterstützung verlassen, einige Freunde vom Frankforter
Dorschenanner sprangen direkt nach ihrem kleinen Finale bei uns ins Boot, sodass wir 20 Paddlerinnen aufbieten konnten. Für einen Podestplatz reichte es leider nicht
ganz, wir wurden Vierte, aber viel hat nicht gefehlt.
Lustig war, auf der Rückreise im Nachtzug Rudi und Kathi zu treffen, die gerade von einer Hochzeit zurück nach Wien unterwegs waren. Wir waren in direkt nebeneinanderliegenden
Abteilen, haben das aber erst am Morgen gemerkt... Und der Zug hatte 146 min Verspätung...
Vielen Dank unseren Frankfurter Freunden für die Gastfreundschaft, besonders auch noch einmal den Drachenfliegern für die gemütliche Runde Samstagabend (Das erste mal, dass
ich Grüne Soße gegessen habe! Passt perfekt zum gekochten Ei. Wird beim nächsten Mal wieder bestellt. Dass ich dachte, da wären Gurken drin, ist mir jetzt noch peinlich...)
und vor allem auch für die tolle Verpflegung am Sonntag am Gelände.

Defereggental 2018

veröffentlicht um 16.07.2018, 14:53 von Thomas K.

Und wieder St. Jakob! Die vermutlich bestmögliche Kombination aus Gebirgs-Kurzurlaub und Drachenboot-Wettkampf.
Diesmal war die Anspannung im Vorfeld jedoch etwas größer als normal, denn einige hatten schon das Ziel, den Pokal
zum dritten Mal hintereinander zu gewinnen und somit den Wanderpokal mit ins Vereinsheim zu nehmen. Aber halt:
die Meldeliste zeigt, dass die Bloody Hedgehogs aus Berlin am Start sind. Eine klingender Name, sie gewinnen regelmäßig
die Mixed-Klasse beim Berliner City Cup und sollten, wenn in Bestbesetzung einige Sekunden schneller als wir sein.
Aber es besteht ja immer auch die Hoffnung, dass nicht alle den weiten Weg auf sich nehmen und wir, sehr gut besetzt,
dadurch mithalten werden können. Diesmal hatten sich soviele angemeldet, dass wir sogar mit zwei Booten an den
Start gehen konnten, zusammen mit einigen Dinomites und alten Freunden, die uns regelmäßig unterstützen.
Dabei sollte dann ein Boot um den Sieg mitfahren. Schau'n wir mal, denn auch aus Leipzig war starke Konkurrenz am Start,
welche uns in Dresden auf der Langstrecke noch einigermaßen deutlich abgehängt hat (bzw., später gestartet, uns von hinten 
eingeholt hat, also schneller war). Aber Sprint, 250 m, ist ja etwas anderes, da werden die Karten neu gemischt.
Unser erster Vorlauf schon einmal sehr gut, eine Zeit knapp über einer Minute, nur die Berliner waren schneller mit einer 
59er Zeit. Irgendwie schien mir und einigen anderen die Schlagzahl aber etwas zu niedrig. Ein gutes Anzeichen ist immer,
wenn man im Ziel ist, aber eigentlich noch konditionelle Reserven hat. Da geht frequenzmäßig noch etwas. Und was soll
ich sagen, die höhere Schlagzahl in Kombination mit etwas stärkerem Rückenwind (der unterschiedlich stark bei allen
Läufen zugegen war) ließ uns eine 58er Zeit hinbrettern! Das war dann sogar die schnellste Zeit der Vorläufe.
Jetzt stieg natürlich die Hoffnung. Vielleicht wird es ja doch etwas mit dem Tagessieg. Also das Finale. Jede/r wusste,
worum es geht. Jetzt aber wirklich alles. Schwierigkeit beim Start, der Wind von schräg hinten macht das Einschwimmen
schwierig. Noch einmal von Neuem. Wir stehen ganz leicht schräg aber egal, das Startsignal erfolgt. Direkt neben uns
die Hedgehogs. Beim Start kommen sie erst einmal nicht weg, da sind wir dran. In weiterer Folge sind sie aber konstant
leicht vorn. Die werden wohl nicht deutlich langsamer werden, also Endspurt... Und wir konnten wirklich noch etwas aufholen,
aber es reichte knapp nicht, am Ende waren es 6/10 Sekunden (Ich hätte gedacht etwas weniger, denn mehr als eine
Drachenhalslänge dürfte das nicht gewesen sein, aber egal.). 
Schade, dass wir dann nicht für die Teilnahme am 1000 m - Rennen ausgelost wurden, das wäre schon noch einmal
eine schöne Sache gewesen. Andererseits war ich noch so erschöpft, dass ich eh nicht in bester Verfassung gewesen wäre.
Trotzdem stellt sich die Frage, warum man nicht allen Teams, die möchten, die Teilnahme an diesen 1000 Metern ermöglicht.
Ob nun 6 oder 7 Mannschaften die Sache in Angriff nehmen, dürfte doch wenig Einfluss auf die Gesamtdauer der Veranstaltung 
haben.
Was bleibt also? Schade, dass wir den Pokal nicht für immer sichern konnten, aber auch nicht sooo schlimm. Passt schon.
Und zwei der besten Kurzstrecken-Läufe, die wir jemals gefahren sind.
Und auch unser zweites Team hat sich mehr als respektabel geschlagen!
Deshalb durfte ordentlich gefeiert werden, was auch gemacht wurde...

Das war aber bei weitem nicht alles an diesem Tag. Unsere Pink Dragons traten mit internationaler Unterstützung als
"Vienna Pink Dragons International" bei der diesjährigen weltweit größten Pink-Paddling-Veranstaltung in Florenz an und konnten
einen super Erfolg erzielen. Sie gewannen alle ihre 4 Läufe und wurden insgesamt 37. von 126 Teams. Super Sache! Weiter so!

Und unsere Lujza war zur selben bei der Rafting Europameisterschaft im slovakischen Nationalteam im Einsatz!


Wiener Drachentag 2018

veröffentlicht um 16.07.2018, 13:59 von Thomas K.

Eigentlich bin ich ja keiner, welcher unbedingt eine "eigene Veranstaltung" braucht, aber wenn diese auf der Regattastrecke auf der
Neuen Donau stattfinden soll, dann ist das natürlich etwas anderes... Zumal es auch Leute gibt denen dies sehr am Herzen liegt
und in Kombination mit dem mittlerweile schon traditionellen Studierenden-Pokal kann das eine runde Sache werden. Und gleich
vorweg: Sie wurde es. Da viele Leute im Einsatz waren (Zeitnehmung, Steuern, Starten,...) konnten wir kein Mixed-Boot stellen, 
aber unsere Damen waren wieder am Start! So gefällt mir das, ein bisschen bei der Durchführung am Renntag mithelfen und gemütlich
unseren Damen zuschauen. Welche sich wieder hervorragend geschlagen haben! Die andere Damenmannschaft aus Italien wurde
deutlich in Schach gehalten.
Kann man wieder machen. Und beim nächsten Mal werden wir die technischen Möglichkeiten des Regattaturmes noch etwas besser
ausnutzen... ;-)
Danke an die Organisatoren und vor allem auch an den Ruderverband für das Entgegenkommen. 

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