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Defereggental 2018

veröffentlicht um 16.07.2018, 14:53 von Thomas K.

Und wieder St. Jakob! Die vermutlich bestmögliche Kombination aus Gebirgs-Kurzurlaub und Drachenboot-Wettkampf.
Diesmal war die Anspannung im Vorfeld jedoch etwas größer als normal, denn einige hatten schon das Ziel, den Pokal
zum dritten Mal hintereinander zu gewinnen und somit den Wanderpokal mit ins Vereinsheim zu nehmen. Aber halt:
die Meldeliste zeigt, dass die Bloody Hedgehogs aus Berlin am Start sind. Eine klingender Name, sie gewinnen regelmäßig
die Mixed-Klasse beim Berliner City Cup und sollten, wenn in Bestbesetzung einige Sekunden schneller als wir sein.
Aber es besteht ja immer auch die Hoffnung, dass nicht alle den weiten Weg auf sich nehmen und wir, sehr gut besetzt,
dadurch mithalten werden können. Diesmal hatten sich soviele angemeldet, dass wir sogar mit zwei Booten an den
Start gehen konnten, zusammen mit einigen Dinomites und alten Freunden, die uns regelmäßig unterstützen.
Dabei sollte dann ein Boot um den Sieg mitfahren. Schau'n wir mal, denn auch aus Leipzig war starke Konkurrenz am Start,
welche uns in Dresden auf der Langstrecke noch einigermaßen deutlich abgehängt hat (bzw., später gestartet, uns von hinten 
eingeholt hat, also schneller war). Aber Sprint, 250 m, ist ja etwas anderes, da werden die Karten neu gemischt.
Unser erster Vorlauf schon einmal sehr gut, eine Zeit knapp über einer Minute, nur die Berliner waren schneller mit einer 
59er Zeit. Irgendwie schien mir und einigen anderen die Schlagzahl aber etwas zu niedrig. Ein gutes Anzeichen ist immer,
wenn man im Ziel ist, aber eigentlich noch konditionelle Reserven hat. Da geht frequenzmäßig noch etwas. Und was soll
ich sagen, die höhere Schlagzahl in Kombination mit etwas stärkerem Rückenwind (der unterschiedlich stark bei allen
Läufen zugegen war) ließ uns eine 58er Zeit hinbrettern! Das war dann sogar die schnellste Zeit der Vorläufe.
Jetzt stieg natürlich die Hoffnung. Vielleicht wird es ja doch etwas mit dem Tagessieg. Also das Finale. Jede/r wusste,
worum es geht. Jetzt aber wirklich alles. Schwierigkeit beim Start, der Wind von schräg hinten macht das Einschwimmen
schwierig. Noch einmal von Neuem. Wir stehen ganz leicht schräg aber egal, das Startsignal erfolgt. Direkt neben uns
die Hedgehogs. Beim Start kommen sie erst einmal nicht weg, da sind wir dran. In weiterer Folge sind sie aber konstant
leicht vorn. Die werden wohl nicht deutlich langsamer werden, also Endspurt... Und wir konnten wirklich noch etwas aufholen,
aber es reichte knapp nicht, am Ende waren es 6/10 Sekunden (Ich hätte gedacht etwas weniger, denn mehr als eine
Drachenhalslänge dürfte das nicht gewesen sein, aber egal.). 
Schade, dass wir dann nicht für die Teilnahme am 1000 m - Rennen ausgelost wurden, das wäre schon noch einmal
eine schöne Sache gewesen. Andererseits war ich noch so erschöpft, dass ich eh nicht in bester Verfassung gewesen wäre.
Trotzdem stellt sich die Frage, warum man nicht allen Teams, die möchten, die Teilnahme an diesen 1000 Metern ermöglicht.
Ob nun 6 oder 7 Mannschaften die Sache in Angriff nehmen, dürfte doch wenig Einfluss auf die Gesamtdauer der Veranstaltung 
haben.
Was bleibt also? Schade, dass wir den Pokal nicht für immer sichern konnten, aber auch nicht sooo schlimm. Passt schon.
Und zwei der besten Kurzstrecken-Läufe, die wir jemals gefahren sind.
Und auch unser zweites Team hat sich mehr als respektabel geschlagen!
Deshalb durfte ordentlich gefeiert werden, was auch gemacht wurde...

Das war aber bei weitem nicht alles an diesem Tag. Unsere Pink Dragons traten mit internationaler Unterstützung als
"Vienna Pink Dragons International" bei der diesjährigen weltweit größten Pink-Paddling-Veranstaltung in Florenz an und konnten
einen super Erfolg erzielen. Sie gewannen alle ihre 4 Läufe und wurden insgesamt 37. von 126 Teams. Super Sache! Weiter so!

Und unsere Lujza war zur selben bei der Rafting Europameisterschaft im slovakischen Nationalteam im Einsatz!


Wiener Drachentag 2018

veröffentlicht um 16.07.2018, 13:59 von Thomas K.

Eigentlich bin ich ja keiner, welcher unbedingt eine "eigene Veranstaltung" braucht, aber wenn diese auf der Regattastrecke auf der
Neuen Donau stattfinden soll, dann ist das natürlich etwas anderes... Zumal es auch Leute gibt denen dies sehr am Herzen liegt
und in Kombination mit dem mittlerweile schon traditionellen Studierenden-Pokal kann das eine runde Sache werden. Und gleich
vorweg: Sie wurde es. Da viele Leute im Einsatz waren (Zeitnehmung, Steuern, Starten,...) konnten wir kein Mixed-Boot stellen, 
aber unsere Damen waren wieder am Start! So gefällt mir das, ein bisschen bei der Durchführung am Renntag mithelfen und gemütlich
unseren Damen zuschauen. Welche sich wieder hervorragend geschlagen haben! Die andere Damenmannschaft aus Italien wurde
deutlich in Schach gehalten.
Kann man wieder machen. Und beim nächsten Mal werden wir die technischen Möglichkeiten des Regattaturmes noch etwas besser
ausnutzen... ;-)
Danke an die Organisatoren und vor allem auch an den Ruderverband für das Entgegenkommen. 

Unsere Damen beim Drachenbootcup Ost

veröffentlicht um 05.07.2018, 13:34 von Thomas K.

Jetzt ist es endlich soweit! Der erste Wettkampf für unser Damenteam steht an. Natürlich werden einige Leute feststellen,
dass wir auch schon ein Damenboot in Litschau am Start hatten. Was zwar nicht ganz falsch ist, aber dort war es ein Pink Paddling 
Boot mit Unterstützerinnen. Aber, das ist eh Wortklauberei. Für mich ein schöner Tag. Gemütlich zuschauen und diverse
Mehlspeisen und Kirschen essen. Denn wer braucht schon den ganzen Wettkampfstress...? Und ich denke, für unsere Frauen war es auch
ein schöner Tag. Hochmotiviert am Start und ein super Ergebnis eingefahren! 6. Platz in der Sportkategorie. Unter lauter
Mixed-Teams! Denn sie waren die einzige Frauenmannschaft am Start. Allerdings bedurfte es schon zweier Interventionen beim
Platzsprecher, dass er endlich einmal darauf verwiesen hat.
Meine Hochachtung. Weiter so!
Und unsere Dinomites konnten den ersten Platz in der Sportkategorie erringen. Ebenso eine super Sache! Gratulation.

Auf der Donau von Wien nach Hainburg

veröffentlicht um 30.06.2018, 13:30 von Thomas K.

Im April auf der Donau von Wien bis Hainburg? Warum nicht! Irgendwie wurde ja schon immer mal darüber geredet, 
aber jetzt in die Tat umgesetzt. Unsere erste Strompartie. Natürlich gibt es die eine oder andere Regatta auf fließenden
Gewässern, aber die Donau in einem nicht von Staustufen beeinflussten Abschnitt ist schon eine andere Kategorie.
Und das beste daran: gemeinsam mit unseren RuderkollegInnen. Diese haben diesbezüglich schon viel Erfahrung.
Obwohl kurzfristig angesetzt, denn das Wetter muss ja passen, gab es  viele Schnellentschlossene. Und somit
nahmen 18 Paddlerinnen und 13 RuderInnen in einem großen Drachenboot und zwei 5x und einem 3x Ruderboot die
Sache in Angriff. Da noch ein Platz in einem der Ruderboote zu besetzen war, habe ich dies natürlich gern getan.
Treffpunkt war 7:00 am Brigittenauer Sporn beim WRV Donauhort. Schnell die Boote zu Wasser und schon ging's in die 
Nußdorfer Schleuse. Ok, unsere Ruderboote haben, um die Einstiegszeit zu überbrücken, gleich mal einige Kilometer 
stromaufwärts absolviert... Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit geht im Donaukanal ganz schön was weiter.
Der Twin-City-Liner ist natürlich schneller und holt uns kurz vor der Ausfahrt ein. Glücklicherweise drosselt er 
die Geschwindigkeit, sonst hätte es für uns Probleme gegeben... Und dann kommt sie schon, die große, breite Donau.
Glücklicherweise ist das Wetter nicht so optimal für die Freizeitkapitäne in ihren schnellen Motorbooten, sodass nur
wenige unterwegs sind und die Paddelei und Ruderei nicht durch übermäßige Wellenaction erschwert wird.
In der Nähe von Orth eine Pause, durchaus nötig. Wird schon langsam anstrengend. Aber natürlich ist jetzt auch abschätzbar,
wie lange es noch dauern wird. Das werden wir schaffen! Bald ist schon die große Brücke vor Hainburg in Sicht.
Ja, so ist das, auch wenn man rückwärts im Ruderboot fährt, hat man den Überblick...   ;-)  Der Schmäh
der PaddlerInnen, die letzten Meter in Hainburg rückwärts zu fahren, wurde beim Abriggern der Ruderboote 
nur von wenigen bemerkt bzw. richtig gedeutet... Schön war's. Irgendwie vermute ich, dass das nicht das
letzte Mal gewesen sein wird... Danke auch an Martin und Josef, ohne deren organisatorische Unterstützung es 
wohl nicht zu dieser Ausfahrt gekommen wäre.



Brno Kleinboot

veröffentlicht um 06.06.2018, 14:35 von Thomas K.

Am 12.5. relativ kurzfristig schnell mal nach Brno. Die Vorfreude war groß, denn es sollte
erst unser zweites 10er - Boot- Rennen sein. Und durchaus attraktive Strecken, 100 m
(also nicht so anstrengend) und dann abschließend noch 1600 m. 100 m trainieren wir eigentlich
nicht und Startmonster sind wir auch nicht gerade, aber es lief nicht so schlecht. Im ersten
Lauf sogar die Bestzeit der Mixed-Klasse. Und dann kam was immer kommt. "Die Schlagzahl
zu hoch und irgendwie unruhig..." Und somit wurde die Schlagzahl reduziert. Und es war wie immer,
es fühlte sich gut an, war aber langsamer. Und zwar eine Sekunde, über 100 m eine echte
Hausnummer. Die anderen Teams konnten sich alle verbessern und somit war sie dahin, die
Finalteilnahme. Aber hey, immerhin Kleines Finale. Diesmal wieder mit höherer Schlagzahl.
Es fühlte sich zwar wieder nicht so gut an, war aber schneller...  ;-)  Zeit wie im ersten Lauf,
aber wichtiger: Wie haben das kleine Finale gewonnen! 3. Platz.
Und dann der Höhepunkt des Tages, zumindest für mich, die 1600 m. Die drei Erstplatzierten des
Kurzsprints (der Platzsprecher sagte immer "Supersprint") in einer Gruppe. Intervallstart mit
20 Sekunden Abstand. Und es lief hervorragend. Gerade nach der Wende ging noch ganz schön 
was weiter. Wir waren als erste gestartet und kamen als erste ins Ziel und nun war entscheidend,
wie groß der Abstand zu den nächsten Booten war. Mehr als 20 s auf Dragia Legia Trencin und 45 s
auf die PolizeisportlerInnen aus Wien. Das müsste ja eigentlich knapp reichen... Banges Warten
bei der Siegerehrung. Die Trenciner auf Platz drei, also jetzt geht es zwischen den Wiener Teams
um den Sieg. Wer wird als nächstes genannt? Hm, wir... Leichte Enttäuschung, denn irgendwie
hatte ich gehofft, dass wir vorn sein werden, aber fliegende Starts sind halt immer unberechenbar.
Das macht es spannend. 

13. Schlössercup Dresden

veröffentlicht um 06.06.2018, 13:52 von Thomas K.

Am letzten April-Wochenende waren wir wieder in Dresden, immer ein, wenn nicht gar DER Höhepunkt des Jahres.
Endlich noch einmal Langstrecke! Und so machen sich 22 Leute, darunter 13 Paddlerinnen und 7 Paddler auf nach Elbflorenz.
Diesmal war es allerdings anders als die letzten Jahre. Kein Massenstart und 10 anstelle von
8 km. Ob das noch Spaß machen wird? Denn schließlich war der Massenstart und der Kampf Boot an Boot das Reizvolle.
Gleich vorweg: Es war super. Und unsere Leistung war richtig gut. Dritter Platz! Das kann sich sehen lassen. Nach vorne ging nichts,
das Mitteldeutsche Paddelgeschwader, eine Renngemeinschaft aus Ghostdragons und Sonntagsfahrern, und die Leipziger
waren zu stark. Aber noch einmal: Super Ergebnis. Bei den anschließenden Dragolympischen Spielen lief es zwar nicht ganz so gut,
da werden wir wohl mal Paddelweitwurf und Bierkistenstapeln üben müssen, aber es war solide. Ein Großteil hat auch ordentlich
um den Tresenpokal mitgekämpft (Selbst ich habe anderthalb Radler beigetragen...).

Indoor Steyr

veröffentlicht um 06.06.2018, 13:26 von Thomas K.

Nachdem wir letztes Jahr noch mit Open- und Damenmannschaft gestartet sind, wollten wir es diesmal im Mix wissen.
Eine kleine Truppe SchwimmhallenfreundInnen machte sich somit auf den Weg nach Steyr (Ich war selbst nicht dabei,
denn es erschien sinnvoll, etwas mehr Gewicht im Boot zu haben. Außerdem sind die Schrammen vom Wegrutschen im Boot
auch nach einem Jahr noch sichtbar. Ok, das Alter, aber das ist eine andere Geschichte...). Die Zeichen standen gut, denn
schließlich hatten wir zwei Löwen im Boot, Leonard und Leonardo. Was soll da schiefgehen? Die Daheimgebliebenen hatten
einen guten Überblick über das Geschehen. Und es lief super. Finaleinzug! Dort war dann zwar gegen die Old Lake Dragons
aus Ungarn kein Kraut gewachsen, aber hey! 2. PLATZ!!!

Winterwochenende Bad Mitterndorf

veröffentlicht um 06.06.2018, 13:16 von Thomas K.

Vom 26.-28.01. fand unser traditionelles Winterwocheende statt, diesmal in Bad Mitterndorf im Salzkammergut.
FreundInnen des Nordischen Skisports werden da sofort an den Kulm denken, aber da sind wir natürlich nicht herunter
gesprungen. Dafür ging es mit Ski, Snowboard oder Rodel talwärts und mit Ski auch horizontal ganz schön zur Sache.
Bad Mitterndorf ist ja bekannt für sein perfektes Loipennetz und die Tauplitz ist ein solides, nicht zu großes, Alpingebiet.
Die Vielseitigsten haben immerhin drei der genannten Wintersportarten ausgeübt. Oder gab es gar jemanden, der 
es auf vier brachte?

Jahreshauptversammlung 2017

veröffentlicht um 05.02.2018, 11:00 von Thomas K.

Am 02. Februar fand unsere diesjährige Hauptversammlung statt. Eine geringfügige Statutenänderung wurde beschlossen
und der Vorstand neu gewählt. Alexandra ist auf eigenen Wunsch zurückgetreten. Davor ist der neue Präsident, Dieter jetzt Vizepräsident. 
Jacqueline und Thomas weiterhin Kassierin bzw. Schriftführer.

Rückblick 2017

veröffentlicht um 02.02.2018, 06:55 von Thomas K.   [ aktualisiert: 05.02.2018, 11:02 ]

Das Jahr 2017 liegt hinter uns. Und wie immer war es durchaus erfolgreich.

Der Saisonstart war diesmal recht zeitig, es begann in Steyr. Dass Indoorpaddeln nicht gerade unsere

 Schokoladenseite ist, war uns im Vorfeld schon klar… Immerhin halten unsere Mädels da gut mit,

 gegen die unbändige Kraft der ungarischen PaddlerInnen war allerdings auch kein Kraut gewachsen.

 Am Folgetag das 3 km – Rennen auf der Enns war natürlich schon etwas anderes. Leider nur 2 Teams

am Start, die Forelle und wir, wobei von uns noch einige im Forelle-Boot mitfuhren, damit die Boote

 mit gleich vielen PaddlerInnen besetzt sind. Eigentlich ganz gut voran, wurden bei der Wende viele

 Meter hergeschenkt, aber klar, ohne Kenntnis der Gewässertiefe an dieser Flachstelle kann das

 aufgrund von gebotener Vorsicht passieren. Somit ging es Kopf-an-Kopf zurück, niemand konnte sich

 absetzen. Und genau mit einem Kopf Vorsprung wurde das Rennen dann entschieden. Zu unserem

 Gunsten.

Dann natürlich der Schlössercup in Dresden, diesmal auch als Offene Sächsische

 Langstreckenmeisterschaft ausgeführt. Und was soll ich sagen? Durch einen zweiten Platz über 800

 m und einen dritten über 8000 m konnten wir gemeinsam mit den Ulmern den Sieg bei den

 Paddelwettkämpfen erringen. Und es kam noch besser. Bei den Dragolympischen Spielen, lief es

nahezu optimal, sodass der Gesamtsieg heraus sprang! Und damit nicht genug. Die Abwesenheit der

Seriensieger aus Witten und der vollste Einsatz vieler Teammitglieder, besonders auch einiger

 “Neulinge“, ließen das Undenkbare geschehen. Wir haben den Tresenpokal gewonnen! Und getanzt

 wurde, bis die Farbe der Schuhe durch den Staub nicht mehr erkennbar war.

Im Trainingslager, wieder am Weißensee, wurde die gesamte vorhandene Bootsflotte genutzt, um

 ordentlich Kilometer auf dem Wasser zu machen. Auch der eine oder andere Einzeltest wurde

 gefahren.

Die Vogalonga war zwar nicht ganz so gemütlich wir in den Vorjahren, immerhin waren wir als

 Armada mit vier Booten und PaddlerInnen aus Wien, Frankfurt und München dort, da geht das

 Familiäre schon etwas verloren, aber schön war es trotzdem. Diesmal war ich kurz vorm Aufgeben.

 Dazu muss man allerdings auch wissen, dass wir insgesamt 46 km gepaddelt sind.

 

Die Anreise nach Witten ist schon recht aufwändig, zumindest mit dem Zug, aber klar, irgendwann

 sollten wir da als Team schon auch einmal dabei sein. Ein riesiger Wettkampf. Freunde des Star Wars

Universums kamen diesmal besonders auf ihre Kosten. Jede Menge knappe Rennen in der Sport- und

Funsportklasse. Als Renngemeinschaft mit den Dresden Bulls und unserem Freund Steffen aus Halle

haben wir uns ganz gut geschlagen, auch wenn am Ende die berühmte Kopflänge gefehlt hat.

 

Unsere Pink Paddlerinnen haben ihre erste international besetzte Paddel-Veranstaltung organisiert,

welche im Rahmen des Drachenboot Cup Ost (Dank an Peter Widhalm für die Unterstützung)

 stattfand. Tolle Stimmung. Schöne Sache.

 

City Cup Berlin. Eine der am besetzten Regattan in Deutschland. Die Möglichkeit, mal echte

Topteams wie die Wannseas, die Hedgehogs, die Machdeburjer, die Seebären, Hannover Allsports,…

bei der Arbeit zu sehen. Und natürlich auch klar,  dass da nur ein Mittelfeldplatz für uns drinnen sein

sollte. Und genauso war es dann auch, über die  längeren Strecken mit weniger Teilnehmern eher

hinteres Mittelfeld. Aber super, eine  traditionsreiche Regattastrecke in schöner Umgebung und vom

Lagerplatz aus die gesamte Rennszenerie immer im Blick. Das Regenwetter am Freitag hat mich

allerdings zweifeln lassen, ob die  Entscheidung zu Zelten die richtige war...

 

Im Defereggental war ich diesmal leider nicht dabei, aber wie man so hörte, war es (natürlich) wieder

super. Das besorgt schon die spektakuläre Kulisse. Und vor allem auch erfolgreich. Es konnte knapp

 vor den Karolinern aus Berlin gewonnen werden.

 

Nach Dublin als Renngemeinschaft mit Conny’s Dinomites. Noch erfolgsverwöhnt vom Vorjahr waren

 wir diesmal nicht am Podest. Zwei solide 5. Plätze über 200 und 400 m. Aber in Dublin spielt

natürlich der touristische Aspekt die Hauptrolle. Oder? Habe durch Zufall übrigens mein erstes

Windhundrennen miterleben dürfen. Sehr viel mehr irische Lebensart geht vermutlich nicht.

 

Im letzten Moment wurde auch noch ein Boot zur Österreichischen Meisterschaft angemeldet. Da

 einige LeistungsträgerInnen fehlten, war es erwartbar schwer. Am Ende ein dritter Platz von vier

über 200 m. Und dann gab es noch ein 1000 m – Rennen mit internationaler Beteiligung. Zweiter

Platz, bestes öst. Team. Eine kleine Rehabilitation. Aber extrem knapp. Soviele Teams innerhalb eine

 Sekunde sind für ein Verfolgungsrenne eher untypisch. Habe noch einmal Fotos angeschaut. Ist

eigentlich allen aufgefallen, dass wir exakt in 10/10-Mixed-Besetzung gefahren sind? Das macht den

 Erfolg natürlich noch schöner.

 

In München diesmal nichts zu holen. Letztes Jahr konnten wir das Fernbleiben echter Spitzenteams

noch nutzen, heuer waren unter anderem die Römi Dragons und die Green Dragons wieder am Start.

Und auch andere Teams haben sich deutlich weiterentwickelt. Hinzu kam, dass wir mit zwei Teams

am Start waren, die aus uns, den Dinomites, einigen StudentInnen und Steffen und Dorit gebildet

wurden. In einem die “Altmitglieder“, auch im Durchschnitt älter an Jahren, im anderen die

“Jungmitglieder“. Nicht gerade eine Bündelung der Kräfte, aber passt schon. Endlich haben wir

einmal die Tribüne genutzt!

 

Im Dezember das erste Mal nach Hamburg zum Nikolaus-Drachen-Cup!  Einige echte Langstrecken-

Top-Mannschaften am Start, und auch viele Mannschaften mit ordentlich Langstreckenerfahrung.

Und das bekamen wir zu spüren. Da Wetter war auch nicht ohne, von Regen über Hagel bis zu

kurzzeitigem Sonnenschein alles dabei. Und dass es kalt war, brauche ich ja nicht zu erwähnen. 19.

Platz von 29, da fehlt zu diesem Zeitpunkt noch etwas die Langstreckenform (Diese Ausrede könnte

man übrigens für Wettkämpfe Ende des Jahres zur Beruhigung immer bringen…) Danke an die Leute

vom WSAP für die Bootsausleihmöglichkeit und Michael, unseren Steuermann.

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