Nachrichten‎ > ‎

Auf der Donau von Wien nach Hainburg

veröffentlicht um 30.06.2018, 13:30 von Thomas K.
Im April auf der Donau von Wien bis Hainburg? Warum nicht! Irgendwie wurde ja schon immer mal darüber geredet, 
aber jetzt in die Tat umgesetzt. Unsere erste Strompartie. Natürlich gibt es die eine oder andere Regatta auf fließenden
Gewässern, aber die Donau in einem nicht von Staustufen beeinflussten Abschnitt ist schon eine andere Kategorie.
Und das beste daran: gemeinsam mit unseren RuderkollegInnen. Diese haben diesbezüglich schon viel Erfahrung.
Obwohl kurzfristig angesetzt, denn das Wetter muss ja passen, gab es  viele Schnellentschlossene. Und somit
nahmen 18 Paddlerinnen und 13 RuderInnen in einem großen Drachenboot und zwei 5x und einem 3x Ruderboot die
Sache in Angriff. Da noch ein Platz in einem der Ruderboote zu besetzen war, habe ich dies natürlich gern getan.
Treffpunkt war 7:00 am Brigittenauer Sporn beim WRV Donauhort. Schnell die Boote zu Wasser und schon ging's in die 
Nußdorfer Schleuse. Ok, unsere Ruderboote haben, um die Einstiegszeit zu überbrücken, gleich mal einige Kilometer 
stromaufwärts absolviert... Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit geht im Donaukanal ganz schön was weiter.
Der Twin-City-Liner ist natürlich schneller und holt uns kurz vor der Ausfahrt ein. Glücklicherweise drosselt er 
die Geschwindigkeit, sonst hätte es für uns Probleme gegeben... Und dann kommt sie schon, die große, breite Donau.
Glücklicherweise ist das Wetter nicht so optimal für die Freizeitkapitäne in ihren schnellen Motorbooten, sodass nur
wenige unterwegs sind und die Paddelei und Ruderei nicht durch übermäßige Wellenaction erschwert wird.
In der Nähe von Orth eine Pause, durchaus nötig. Wird schon langsam anstrengend. Aber natürlich ist jetzt auch abschätzbar,
wie lange es noch dauern wird. Das werden wir schaffen! Bald ist schon die große Brücke vor Hainburg in Sicht.
Ja, so ist das, auch wenn man rückwärts im Ruderboot fährt, hat man den Überblick...   ;-)  Der Schmäh
der PaddlerInnen, die letzten Meter in Hainburg rückwärts zu fahren, wurde beim Abriggern der Ruderboote 
nur von wenigen bemerkt bzw. richtig gedeutet... Schön war's. Irgendwie vermute ich, dass das nicht das
letzte Mal gewesen sein wird... Danke auch an Martin und Josef, ohne deren organisatorische Unterstützung es 
wohl nicht zu dieser Ausfahrt gekommen wäre.



Comments