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Hahn im Korb - Wiener Drachentag 2019

veröffentlicht um 11.08.2019, 11:24 von Thomas K.

Ganz so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Eigentlich wollte ich in aller Gemütlichkeit meine Helferfunktion

erfüllen, aber gerade am Wettkampfgelände an der Neuen Donau angekommen, werde ich von Susi

angesprochen, dass ich als Paddler benötigt werde, hatte mich ja irgendwann mal mit „wenn’s sein muss“

gemeldet, war aber davon ausgegangen, dass es ein Damenboot wird. Aber, hilft ja nichts, da muss ich

wohl ran und zwischendurch also immermal schnell ein Rennen runter klopfen. Und es ging auch gleich los.

200 m, im 10er Boot, als einer von zwei Burschen und auch mit einigen Damen an Bord, welche ihren ersten

Wettkampf fahren. Und es lief noch nicht ganz rund, aber der Abstand zu den die “6/4-Regel“ exakt ausnutzenden

Teams war nicht allzu groß. Schön. Erstaunlich auch, wie gut ich die kurze Strecke wegstecke, obwohl eigentlich

keine 200 m trainiert wurden. Der Trainingsplan scheint zu wirken. Jetzt kurz moderieren, leider nicht gemütlich

vom Zielturm aus. Die nächsten zwei Läufe war ich dann der einzige Mann an Bord. Sozusagen Hahn im Korb.

Lässige Sache, taugt mir. Generell leicht veränderte Zusammensetzung. Und nun sogar auf Augenhöhe mit der

Forelle Steyr und den Dresden Bulls, nur jeweils knapp dahinter, das kann sich sehen lassen! Wurde das eigentlich

von den anderen Teams registriert bzw. richtig gewürdigt?

Das Meisterstück dann über 2000 m. Leider musste Lujza vorher weg, dafür war jetzt Davor als zweiter Bursche

mit dabei und auch die Damen mit Mittel-/Langstreckenerfahrung. Und es lief perfekt. Saubere Wenden, niemand

ließ sich durch das höhere Tempo der BrnoerInnen entmutigen, konstantes Fahren auch bei erhöhtem Wellengang

und zum Schluss sogar ein kleiner Endspurt. So soll es sein! Und ich persönlich war in Bestform, wobei mir klar ist,

dass ich mit gut trainierten jungen Burschen natürlich nicht mehr mithalten kann, aber egal. Das wird jetzt spannend,

welchen Platz haben wir? Kann man beim Intervallstart ja immer nicht gleich sagen. Und dann die kleine Sensation,

1 Sekunde vor der Forelle Steyr und nur eine Sekunde hinter den Dresden Bulls!! 4. Platz. Toll, wertvoller als mancher Sieg.

Und auch sonst eine durchaus gelungene Veranstaltung. Danke an die HauptorganisatorInnen und die vielen HelferInnen!

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