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So schön kann ein fünfter Platz sein - Litschau 2012

veröffentlicht um 01.10.2012, 14:13 von Thomas K.   [ aktualisiert: 01.10.2012, 14:15 ]

Das sieht ja gut aus! Die Doodle-Umfrage zeigte, dass 17 Leute unserer Mannschaft Zeit haben, um nach Litschau zu fahren. Sehr erfreulich, wenn man sich an die Unsicherheiten Anfang des Jahres erinnert. Litschau bedeutet natürlich sehr zeitig aufzustehen und loszufahren, denn als Treffzeit vorort wurde 9 Uhr vereinbart. Und das, obwohl man ja die Olympischen Spiele bis ein Uhr nacht verfolgen MUSS. Aber es wird sich schon ein kurzes Schläfchen auf der Rückbank ausgehen…

Pünktlich in Litschau angekommen, war der Zeltaufbau schon im Gange. Wir hatten einen Platz zwischen dem "Armader-Geschwader" und dem "Dreamboot Elin" (bzw. einer Renngemeinschaft von Dreamboot und Uniqa). Mir war zwar klar, dass wir hier nichts reißen werden, aber auf der einen Seite dicke Arme und viel Jugend im Team (Armader) auf der anderen Seite zwar keine Jugend aber dicke Arme, hohe Konzentration und langjährige Paddelerfahrung (Elin) waren halt doch mal wieder (zusehr) respekteinflößend. Und dann auch noch die Teams aus Tschechien und der Slovakei, die letztes Jahr gewonnen haben.  Gut, dass sich dann noch die Donaudrachen aus Orth in unsere Nähe gesellten. Durchschnittliche Leute (selbstverständlich im positiven Sinne!), aber natürlich auch ambitioniert. So wie wir. Und man kennt sich ja.

Beim ersten Rennen haben wir den Start verschlafen, der zweite war dann richtig gut. Ungläubiges Augenreiben beim Schauen auf die Liste mit den Zeiten. Geringfügig schneller als das Dreamboot in seinem ersten (besseren) Lauf! Erstaunlich. Da kein Rückenwind herrschte, kann geschlussfolgert werden, dass wir möglicherweise beim Training doch etwas richtig machen…Das Viertelfianle gewonnen, im Halbfinale dann dritte. Also knapp am Finallauf vorbei. Somit fanden wir uns, gemeinsam mit dem anderen Wiener Boot, dem Dreamboot, auf einem geteilten fünften Rang wieder. Passt.

Siegerehrung danach auf dem Dorfplatz und wie letztes Jahr begann es auch diesmal zu regnen.

Ich war jetzt nun noch nicht bei einer großen Anzahl von Rennen dabei, kann mich aber nicht erinnern, nach dem Wettkampf soviele mit der Leistung zufriedene Gesichter gesehen zu haben. Sehr schön. Auch wenn der Sportminister in unserem Fall hier vermutlich von "Drachenboottouristen" gesprochen hätte, da sich kein Medaillenplatz ausging. Wenn ich jetzt noch bedenke, dass ich einen sechsten Platz vorausgesagt habe…

PS. Und noch einmal einen speziellen Dank an Helene. Dein Trommeln und Zählen war Spitzenklasse!

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