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Rückblick 2017

veröffentlicht um 02.02.2018, 06:55 von Thomas K.   [ aktualisiert: 05.02.2018, 11:02 ]

Das Jahr 2017 liegt hinter uns. Und wie immer war es durchaus erfolgreich.

Der Saisonstart war diesmal recht zeitig, es begann in Steyr. Dass Indoorpaddeln nicht gerade unsere

 Schokoladenseite ist, war uns im Vorfeld schon klar… Immerhin halten unsere Mädels da gut mit,

 gegen die unbändige Kraft der ungarischen PaddlerInnen war allerdings auch kein Kraut gewachsen.

 Am Folgetag das 3 km – Rennen auf der Enns war natürlich schon etwas anderes. Leider nur 2 Teams

am Start, die Forelle und wir, wobei von uns noch einige im Forelle-Boot mitfuhren, damit die Boote

 mit gleich vielen PaddlerInnen besetzt sind. Eigentlich ganz gut voran, wurden bei der Wende viele

 Meter hergeschenkt, aber klar, ohne Kenntnis der Gewässertiefe an dieser Flachstelle kann das

 aufgrund von gebotener Vorsicht passieren. Somit ging es Kopf-an-Kopf zurück, niemand konnte sich

 absetzen. Und genau mit einem Kopf Vorsprung wurde das Rennen dann entschieden. Zu unserem

 Gunsten.

Dann natürlich der Schlössercup in Dresden, diesmal auch als Offene Sächsische

 Langstreckenmeisterschaft ausgeführt. Und was soll ich sagen? Durch einen zweiten Platz über 800

 m und einen dritten über 8000 m konnten wir gemeinsam mit den Ulmern den Sieg bei den

 Paddelwettkämpfen erringen. Und es kam noch besser. Bei den Dragolympischen Spielen, lief es

nahezu optimal, sodass der Gesamtsieg heraus sprang! Und damit nicht genug. Die Abwesenheit der

Seriensieger aus Witten und der vollste Einsatz vieler Teammitglieder, besonders auch einiger

 “Neulinge“, ließen das Undenkbare geschehen. Wir haben den Tresenpokal gewonnen! Und getanzt

 wurde, bis die Farbe der Schuhe durch den Staub nicht mehr erkennbar war.

Im Trainingslager, wieder am Weißensee, wurde die gesamte vorhandene Bootsflotte genutzt, um

 ordentlich Kilometer auf dem Wasser zu machen. Auch der eine oder andere Einzeltest wurde

 gefahren.

Die Vogalonga war zwar nicht ganz so gemütlich wir in den Vorjahren, immerhin waren wir als

 Armada mit vier Booten und PaddlerInnen aus Wien, Frankfurt und München dort, da geht das

 Familiäre schon etwas verloren, aber schön war es trotzdem. Diesmal war ich kurz vorm Aufgeben.

 Dazu muss man allerdings auch wissen, dass wir insgesamt 46 km gepaddelt sind.

 

Die Anreise nach Witten ist schon recht aufwändig, zumindest mit dem Zug, aber klar, irgendwann

 sollten wir da als Team schon auch einmal dabei sein. Ein riesiger Wettkampf. Freunde des Star Wars

Universums kamen diesmal besonders auf ihre Kosten. Jede Menge knappe Rennen in der Sport- und

Funsportklasse. Als Renngemeinschaft mit den Dresden Bulls und unserem Freund Steffen aus Halle

haben wir uns ganz gut geschlagen, auch wenn am Ende die berühmte Kopflänge gefehlt hat.

 

Unsere Pink Paddlerinnen haben ihre erste international besetzte Paddel-Veranstaltung organisiert,

welche im Rahmen des Drachenboot Cup Ost (Dank an Peter Widhalm für die Unterstützung)

 stattfand. Tolle Stimmung. Schöne Sache.

 

City Cup Berlin. Eine der am besetzten Regattan in Deutschland. Die Möglichkeit, mal echte

Topteams wie die Wannseas, die Hedgehogs, die Machdeburjer, die Seebären, Hannover Allsports,…

bei der Arbeit zu sehen. Und natürlich auch klar,  dass da nur ein Mittelfeldplatz für uns drinnen sein

sollte. Und genauso war es dann auch, über die  längeren Strecken mit weniger Teilnehmern eher

hinteres Mittelfeld. Aber super, eine  traditionsreiche Regattastrecke in schöner Umgebung und vom

Lagerplatz aus die gesamte Rennszenerie immer im Blick. Das Regenwetter am Freitag hat mich

allerdings zweifeln lassen, ob die  Entscheidung zu Zelten die richtige war...

 

Im Defereggental war ich diesmal leider nicht dabei, aber wie man so hörte, war es (natürlich) wieder

super. Das besorgt schon die spektakuläre Kulisse. Und vor allem auch erfolgreich. Es konnte knapp

 vor den Karolinern aus Berlin gewonnen werden.

 

Nach Dublin als Renngemeinschaft mit Conny’s Dinomites. Noch erfolgsverwöhnt vom Vorjahr waren

 wir diesmal nicht am Podest. Zwei solide 5. Plätze über 200 und 400 m. Aber in Dublin spielt

natürlich der touristische Aspekt die Hauptrolle. Oder? Habe durch Zufall übrigens mein erstes

Windhundrennen miterleben dürfen. Sehr viel mehr irische Lebensart geht vermutlich nicht.

 

Im letzten Moment wurde auch noch ein Boot zur Österreichischen Meisterschaft angemeldet. Da

 einige LeistungsträgerInnen fehlten, war es erwartbar schwer. Am Ende ein dritter Platz von vier

über 200 m. Und dann gab es noch ein 1000 m – Rennen mit internationaler Beteiligung. Zweiter

Platz, bestes öst. Team. Eine kleine Rehabilitation. Aber extrem knapp. Soviele Teams innerhalb eine

 Sekunde sind für ein Verfolgungsrenne eher untypisch. Habe noch einmal Fotos angeschaut. Ist

eigentlich allen aufgefallen, dass wir exakt in 10/10-Mixed-Besetzung gefahren sind? Das macht den

 Erfolg natürlich noch schöner.

 

In München diesmal nichts zu holen. Letztes Jahr konnten wir das Fernbleiben echter Spitzenteams

noch nutzen, heuer waren unter anderem die Römi Dragons und die Green Dragons wieder am Start.

Und auch andere Teams haben sich deutlich weiterentwickelt. Hinzu kam, dass wir mit zwei Teams

am Start waren, die aus uns, den Dinomites, einigen StudentInnen und Steffen und Dorit gebildet

wurden. In einem die “Altmitglieder“, auch im Durchschnitt älter an Jahren, im anderen die

“Jungmitglieder“. Nicht gerade eine Bündelung der Kräfte, aber passt schon. Endlich haben wir

einmal die Tribüne genutzt!

 

Im Dezember das erste Mal nach Hamburg zum Nikolaus-Drachen-Cup!  Einige echte Langstrecken-

Top-Mannschaften am Start, und auch viele Mannschaften mit ordentlich Langstreckenerfahrung.

Und das bekamen wir zu spüren. Da Wetter war auch nicht ohne, von Regen über Hagel bis zu

kurzzeitigem Sonnenschein alles dabei. Und dass es kalt war, brauche ich ja nicht zu erwähnen. 19.

Platz von 29, da fehlt zu diesem Zeitpunkt noch etwas die Langstreckenform (Diese Ausrede könnte

man übrigens für Wettkämpfe Ende des Jahres zur Beruhigung immer bringen…) Danke an die Leute

vom WSAP für die Bootsausleihmöglichkeit und Michael, unseren Steuermann.

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