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14. Schlössercup Dresden

veröffentlicht um 11.08.2019, 11:13 von Thomas K.   [ aktualisiert: 11.08.2019, 11:15 ]

Zur Saisoneröffnung wieder zum Langstreckenrennen nach Dresden und kurz vor Abreise wieder Stress,

weil es noch eine Absage gab. Aber letztendlich konnten wir Dank eines Wechsels von Cornelia vom

Trommelplatz auf einen Paddelplatz und des Einsatzes von Doris, die sich trotz Bandscheibenvorfalls

auf die Trommel setzte, ein volles Boot stellen. Mittlerweile traditionell mit deutlich mehr Frauen (12)

als Männern (8), und wie immer mit einigen gut trainierten PaddlerInnen und einigen, welche in diesem

Jahr zwischen keinem und maximal drei Trainings im Rücken haben. Das macht es natürlich zusätzlich

spannend. Das Wetter frisch und etwas regnerisch, aber das ist ja für die 10 km – Strecke nicht das Schlechteste.

Und es lief wirklich gut. Auch wenn ich beim Bergabfahren zwischenzeitlich echt Bedenken hatte. Meine

Zugarmschulter schmerzte leicht und drohte zu ermüden, hier zeigte sich einmal deutlich der erhöhte

Druck am Blatt beim Fahren mit der Strömung. Das Fahren gegen die Strömung war da fast eine Wohltat,

außerdem hatte ich meine Schwächephase überwunden, möchte fast sagen, dass ich für meine Verhältnisse in T

opform war. Und auch alle anderen schienen gut dabei zu sein, denn ein echter Einbruch war nicht spürbar.

Die vor uns gestarteten UlmerInnen in greifbarer Nähe, da hatten wir gut aufgeholt, aber die sind zäh, wir

kommen nicht näher. Minutenlang geht es im Abstand von anderthalb bis zwei Bootslängen dahin und von

hinten kommen die LeipzigerInnen, immerhin Fünfte der letztjährigen Deutschen Langstreckenmeisterschaft,

immer näher. Irgendwann dann alle drei Boote gleichauf. Und so geht es längere Zeit dahin. Niemand

kann (oder will?) sich absetzen. Wie jedes Jahr verschätze ich mich bei der Abschätzung der Reststrecke bis zum Ziel.

Meine Ansage an Luisa, dass wir die Schlagzahl schon erhöhen sollten, war eigentlich etwas zu früh. Aber egal,

bis ins Ziel wird es sich schon ausgehen… Dann der Endspurt. Und was soll ich sagen, ein kleiner Schock.

Die LeipzigerInnen ziehen innerhalb weniger Schläge so deutlich nach vorn, als wär es nichts. Ganz so

hätte ich das nicht erwartet. Aber ganz egal, die Leistung unserer Mannschaft hat gepasst,

wir können sehr zufrieden sein.

Nach einer Pause die Dragolympischen Spiele. Irgendwie hat sich das Tauziehen in den letzten Jahren zu unserer

Paradedisziplin entwickelt, beim Kistenstapeln und beim Paddelweitwurf gab es schon bessere Zeiten bzw.

stagniert es etwas. Wäre vielleicht wirklich interessant, das mal zu trainieren.

Siebter Platz im Paddeln und fünfter bei den Dragolympics. Sauber, mit Potential nach oben.

Abends zur Party war es mir zu frisch und für mich gab es bis zum relativ zeitigen Aufbruch diesmal auch keinen Hit,

welcher mich unbedingt auf die Tanzfläche gezogen hätte, aber das ist natürlich mein Problem, viele andere

hatten wieder viel Spaß. Auch ohne Theken-Pokal…

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