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Vienna Dragons go cross-country

veröffentlicht um 02.07.2013, 13:39 von Thomas K.   [ aktualisiert: 02.07.2013, 14:03 ]

Nun war es endlich soweit! Am Wochenende des 16./17.2.  fuhren immerhin 12 Leute zum Hochwechsel, um gegen die dortigen Loipen anzukämpfen. Das freute mich ganz besonders, hatte ich doch bei jeder Gelegenheit, wenn das Thema "Winteraktivität" aufkam, "Langlaufen" ins Spiel gebracht. Denn ich glaube, es ist jedem/r klar, dass das der Wintersport ist, welcher von der Belastungsart dem Paddeln am nächsten kommt. Da traf es sich dann sehr gut, dass Juli und Ronny eine nette Hütte kannten und Juli anbot, das Ganze zu organisieren. Vielen Dank dafür. Die Abfahrt am Samstagmorgen war durchaus legendär, Dabeigewesene wissen, was gemeint ist ;-)

Am frühen Nachmittag standen die meisten (einige hatten sich für Schneewanderungen entschieden) auf den Brettern. Der Einstieg erst einmal flach, gut zum Wiederholen von bzw. Vertrautmachen mit rudimentären Technikelementen. Denn wir sind ja alle keine Profis. Aber dann, der erste Anstieg, ca. 1 km lang. Wird man das ohne Pause in möglichst hohem Tempo schaffen? Das ist schon etwas anderes als die flachen Strecken im Prater oder auf der Donauinsel, denn ja, der schneereiche Winter erlaubte es, dieses Jahr auch in Wien Langlaufen zu gehen. Der Atem rast, Oberschenkel und Arme werden weich. Aber: weiter, weiter, geht schon! Ist ja nicht mehr weit… Und es ging. Und zwar mehrmals. Und schöne, lange, flache Abfahrten. Ideal für Doppelstockschübe. 10, 20,…80. Ich sage nur: Sprintrennenschlaganzahlsimulation…  

Abends dann der klassische Hüttenabend mit diversen Gesellschaftsspielen. Schön wars, muss selbst jemand wie ich, der "Spieleabend"  niemals von selbst vorschlagen würde, eingestehen. Ernüchternd allerdings, wie ungeschickt ich mich bei "Activity" angestellt habe. Einige Leute waren auch noch Nachtrodeln.

Sonntagvormittag ging es wieder auf die Loipe (oder den Winterwanderweg), noch eine Schaufel drauflegen. Das Wetter traumhaft, fast zu warm. Zum Abschluss noch ein spätes Mittagessen und dann wieder zurück nach Wien.

So schön, auch vom sportlichen Gesichtspunkt, war es lange nicht mehr. Bewegung an frischer Luft, auf dem (gefrorenen) Wasser. Mit teils toller Aussicht. So schön, dass zwei Wochen später eine kleine Partie von uns gleich noch einmal einen Tag dort war. Sollen doch die anderen Mannschaften im Winter in irgendwelchen Kraftkammern schwitzen… Ok, schaden kann das natürlich auch nicht…

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